Vliestapete

Selber tapezieren mit Vliestapete

klassische Wand- und Deckenbekleidung im zeitgenössischen Outfit

Entgegen der oldschool anmutenden Papiertapete oder unromantisch gelabelten Raufaser erfüllen die im mitteleuropäischen Raum beliebten Vliestapeten den gleichen Zweck, präsentieren sich jedoch optisch und praktisch in einem attraktiven Gewand. Ihre Eigenschaften vereinfachen es, selber zu tapezieren. Wische Dir die Schweißperlen von der Stirn und erfreue Dich Bahn für Bahn an einem Heimwerker-Erlebnis, das Du auch bei knappem Zeitfenster bewerkstelligen kannst.

Vorteile von Vliestapeten und Unterschied zur Papiertapete

Papiertapeten haben die unschöne Eigenart, bei inkorrekter Weich- beziehungsweise Quellzeit durch ein Nachquellen an der Wand ins Stirnrunzeln zu verfallen. Vliestapeten verziehen sich nicht und bleiben ebenmäßig an der Wand haften. Damit erreichst Du ein ästhetisches Wanddesign, das den Eindruck hinterlässt, aus der Profi-Feder geflossen zu sein. Um der Wand nicht den Atem zu rauben und Schimmelbefall zu vermeiden, bieten Vliestapeten als diffusionsoffene Wandbekleidung Atmungsaktivität. Das bedeutet, dass Vliestapeten Wasserdampf optimaler durchlassen und somit die Feuchtigkeit aus Deinen Räumen leiten. Allein durch Tapeten kannst Du ein verbessertes Raumklima erreichen. Durch ihre hohe Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit können Vliestapeten bis zu 30 Jahren durchhalten. Somit hältst Du Deine Investitionskosten niedrig und darfst Dich lang an ihnen erfreuen. Außerdem schöpfst Du beim Design mit Vliestapeten aus einer umfangreichen Auswahl.

Papiertapeten benötigen – umständlicherweise – Weichzeit in Kleister. Um den Tapeziervorgang schneller, einfacher und sauberer auszuführen, wird ein spezieller Kleber für Vliestapete vor dem Tapezieren auf die Wand aufgebracht.

Smarter Kniff zur Wandvorbereitung

Vliestapeten sind in der Regel trocken abziehbar. Aus eigener Erfahrung klappt das aber nicht immer. Ich empfehle Dir daher, einen Tapetenwechselgrund oder eine Grundierung aufzubringen. Bringe genügend Kleister mit einer geeigneten Walze auf die Wand auf. Wenn Du Bahn für Bahn einkleisterst, hat das den Vorteil, dass Dir beim Verarbeiten der Tapete der Kleber nicht eintrocknet. Klebe sauber auf Stoß, walze an und beseitige sofort mögliche Kleberflecken mit einem sauberen, feuchten Tuch. Die Tapete bleibt so formstabil und ist trocken abziehbar – easy going!

Der Kick für’n Knick: Außenecken meistern

Tapeziere etwa einen Zentimeter um die Außenecke herum und spachtele die Tapetenkante der tapezierten Ecke mit Füllspachtel an, sobald das Tapetenmaterial abgetrocknet ist. Erst dann folgt die an der Außenecke angesetzte neue Tapetenbahn. Voilà – der Übergang verschwindet wie von Zauberhand.

Tutorials zum tapezieren

Teil 1

Wie Du eine Mustertapete zuschneidest und verarbeitest.
Wie Du Kleister richtig anrührst.
Wie Du beim einkleistern die richtige Auftragsmenge bekommst.
Tipps und Tricks.

Teil 2

Mustertapete verarbeiten

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